Wir haben für die Erklärungen bewusst einfache Zeichnungen angefertigt und einfache Worte gewählt, um die Sachverhalte unkompliziert darzustellen. Wir hoffen, dass dieses Vorgehen in Ihrem Sinne ist.

Krone / Brücke:

Herstellung einer Keramik-Krone

(bzw. Keramik-Brücke):

1.

Ausgangssituation im Behandlungsraum:

unbeschliffener Zahn

 

2.

Behandlungsraum:

Zahn wurde im Mund beschliffen

 

3.

Behandlungsraum:

Es wird ein Abdruck vom beschliffenen Zahn genommen

 

1.

Zahnärztliches Laboratorium:

Durch Ausgießen des Abdrucks entsteht eine Kopie des Zahnes aus Gips. Auf dieser Kopie ensteht zunächst ein hartes Gerüst aus Metall oder Keramik

 

2.

Zahnärztliches Laboratorium:

Auf dem Gerüst schichtet der Techniker die fertige Zahnform aus Keramik

 

3.

Zahnärztliches Laboratorium:

Die Krone (eine Nachbildung der ursprünglichen Zahnkrone) ist im Labor fertiggestellt worden und wird dem Zahnarzt überreicht

 

4.

Behandlungsraum:

Die Krone wird auf dem beschliffenen Zahn mit Zement oder Kunststoff befestigt

 

4 B.

Im Unterschied zu einer Krone ersetzt eine Brücke einen fehlenden Zahn:

Im Bild fehlt der Zahn zwischen den beiden vorhandenen Zähnen

 

 

 

 

Die Brücke hält auf den beiden Zähnen (durch fest eingeklebte Kronen) und trägt zusätzlich eine Zahn-Nachbildung (Brückenglied) schwebend in der Mitte. Die sonstige Vorgehensweise ist identisch wie bei einer Krone, nur dass mindestens zwei Zähne beschliffen werden müssen um mindestens einen Zahn zu ersetzen. Die Brücke wird wie die Kronen fest eingeklebt und ist nicht herausnehmbar.

 

Ergänzend zu 4 B:

Hier plant Herr Nyga eine Brücke in 3D am Computer. Dafür hat er zuvor mit einem 3D-Scanner ein Gipsmodel gescannt.

Das Brücken-Gerüst  (oder die fast fertige Brücke) wird anschließend gefräst.

 

Ergänzend zum Thema Brücke:

Wenn die eine Lücke begrenzenden Zähne intakt sind und der Knochen im Bereich der Lücke nutzbar ist, bietet sich oft ein Implantat an, damit die eigenen Zähne geschont werden können.

 

Wurzelstift:

Was ist ein Wurzelstift im Unterschied zum Implantat? (Wird gern verwechselt)

1.

Ausgangssituation:

Einwandfreier Zahn

 

2.

Problem:

Zahn bricht ab

 

3.

Lösung :

Der abgebrochene Zahn wird wurzelkanalbehandelt und mit einem Titan- oder Glasfaserstift versorgt. Anschließend wird die Krone mit Kunststoff wiederhergestellt und meistens (später) überkront.

Das Setzen des Stiftes selbst ist schmerzfrei, da der Stift immer erst gesetzt wird, wenn der Zahn bereits wurzelkanalbehandelt wurde.

Ein Implantat ist eine "Schraube", die in den Knochen des Patienten geschraubt wird und hat damit mit dem Wurzelstift nichts gemeinsam.

Implantat ersetzt eine Zahnwurzel, die nicht vorhanden ist.

Der Stift stabilisiert eine vorhandene Zahnwurzel und gibt Halt für die Krone.

Teleskop / Doppelkrone:

Was ist ein Teleskop?

Ein Teleskop dient der besseren Befestigung einer Prothese an vorhandenen Zähnen und besteht aus zwei Kronen, die exakt ineinander gleiten und recht gut aneinanderhaften. Eine der beiden Kronen ist dauerhaft am Zahn befestigt (rot), die andere fest an der Prothese verankert. Hier im Bild sehen Sie die auf dem Zahn befestigte Krone (rot). Die dazugehörige zweite Krone im nächsten Bild unten.

Hier die zweite Krone, die dauerhaft mit der Prothese verbunden ist.

Wenn die Prothese eingesetzt wird, gleitet die Krone, die mit der Prothese verbunden ist (blau-gelb), auf die Krone, die auf dem Zahn befestigt ist (rot). Die Kronen haften zusammen. Damit ist die Prothese stabil und fällt nicht runter.

Telefon:

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SMS/Whatsapp:

0170-3410673

per Fax unter:

0231-876440

per Mail unter:

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oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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08:00-19:00

 

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08:00-13:00

 

Sa+So:

geschlossen

Genauere Informationen bezüglich der Arbeitszeiten einzelner Behandler finden Sie hier:

Zahnärztlicher Notdienst in Lünen:

01805-986700

14 Cent/Min aus dem deutschem Festnetz

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© Stefan Schönwald